Beich­te (Bu­ße)

Müll­ab­fuhr für die See­le

Ab­lauf der Beich­te

Sie­he auch: Got­tes­lob 594

Be­grü­ßung

Die Beich­te be­ginnt mit dem Kreuz­zei­chen des Beich­ten­den oder der Beich­ten­den:
Beich­ten­der (Be): Im Na­men des Va­ters und des Soh­nes und des hei­li­gen Geis­tes. Amen.
Pries­ter (P): Gott, der un­ser Herz er­leuch­tet, schen­ke dir wah­re Er­kennt­nis dei­ner Sün­den und sei­ner Barm­her­zig­keit.
Be: Amen.

Le­sung des Wor­tes Got­tes

Das Wort Got­tes hilft bei der Er­kennt­nis der Sün­den und ruft zur Um­kehr und zum Ver­trau­en auf die Barm­her­zig­keit Got­tes. Da­her ist es sinn­voll, dass der Pries­ter vor dem Sün­den­be­kennt­nis ei­nen ge­eig­ne­ten Text aus der Hei­li­gen Schrift ver­kün­det.

Sün­den­be­kennt­nis und Ge­nug­tu­ung

Es folgt das Be­kennt­nis der Sün­den und das Ge­spräch mit dem Pries­ter.
Nach einem geist­li­chen Wort des Pries­ters wird dem Beich­ten­den ein an­ge­mes­se­nes Buß­werk (Ge­nug­tu­ung) auf­er­legt.

Ge­bet des Gläu­bi­gen und Los­sprech­ung

Der Gläu­bi­ge bringt Reue und Vor­satz zur Bes­se­rung durch ein Ge­bet zum Aus­druck:
Herr Je­sus, Sohn Got­tes, hab Er­bar­men mit mir.
Oder ein an­de­res ge­eig­ne­tes Ge­bet

Der Pries­ter er­teilt die Los­sprech­ung. Da­bei kann er dem Beich­ten­den sei­ne Hän­de auf­le­gen zum Zei­chen da­für, dass der Geist Got­tes die Ver­ge­bung schenkt.
P: Gott, der barm­her­zi­ge Va­ter, hat durch den Tod und die Auf­er­ste­hung sei­nes Soh­nes die Welt mit sich ver­söhnt und den Hei­li­gen Geist ge­sandt zur Ver­ge­bung der Sün­den. Durch den Dienst der Kir­che schen­ke er dir Ver­zeih­ung und Frie­den.
So spre­che ich dich los von dei­nen Sün­den im Na­men des Va­ters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes.
Be: Amen.

Lob­preis Got­tes und Ent­las­sung

Der Pries­ter ent­lässt den Beich­ten­den oder die Beich­ten­de mit fol­gen­den oder ähn­li­chen Wor­ten:
P: Dankt dem Herrn, denn er ist gü­tig.
Be: Sein Er­bar­men währt ewig.
P: Der Herr hat dir die Sün­den ver­ge­ben. Geh hin in Frie­den.

Dank­ge­bet nach der Beich­te

Ne­ben der Ge­nug­tu­ung emp­fiehlt sich ein per­sön­li­ches Ge­bet, in dem Gott für die Ver­ge­bung der Sün­den ge­dankt wird.

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JHS