Wor­te un­se­res Pfar­rers GR Mag. Jan Pla­ta

Lie­be Pfarr­an­ge­hö­ri­ge!

Das neue Schul­jahr und ein neu­er Start der Fa­mi­li­en­mes­se las­sen uns über die Wei­ter­ga­be des Glau­bens nach­den­ken. Ich möch­te mich heu­te nur auf die Rol­le der Fa­mi­li­en kon­zen­trie­ren. In den 90er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts ha­ben sich kirch­li­che Sy­no­den mit die­sem The­ma be­fasst. Dort fand ich fol­gen­de Fest­stel­lun­gen: „Die Zu­kunft der Welt und der Kir­che führt über die Fa­mi­lie“ Weil die Fa­mi­lie wirk­lich ei­ne Haus­kir­che ist, ist sie be­ru­fen, ih­re Glie­der zu bil­den. El­tern sol­len den Glau­ben wei­ter­ge­ben, durch Wort und Bei­spiel für ih­re Kin­der als ers­ten Glau­bens­bo­ten sein. In der Fa­mi­lie darf das Ge­bet nicht feh­len, in dem sich die Ehe­leu­te mit­ei­nan­der und mit den Kin­dern ver­ei­nen. Es soll­ten auch nicht die Teil­nah­me an der Sonn­tags­mes­se, Emp­fang der Beich­te und das täg­li­che Fa­mi­li­en­ge­bet feh­len.

Beim 5 Welt­fa­mi­li­en­tref­fen im Ju­li 2006 in Va­len­cia ap­pel­lier­te Papst Be­ne­dikt XVI: “Die Fa­mi­lie ist der vor­züg­li­che Ort der Wei­ter­ga­be des Glau­bens. Wenn ihr Zeu­gen und le­ben­di­ge Bil­der für Chris­tus seid, dann kön­nen eu­re Kin­der ei­nen Glau­ben ent­wick­eln, der zu ihm hin­führt.“ Der Glau­be wächst zu Hau­se und wird ge­stärkt durch Ge­be­te und Teil­nah­me im kirch­li­chen Le­ben. Ei­ne be­son­de­re Rol­le spielt hier die An­dacht zur hl. Ma­ria und dem hl. Jo­sef – die wich­tig­ste Fa­mi­lie für uns.

Im apos­to­li­schem Schrei­ben für die Fa­mi­li­en „Freu­de der Lie­be“ (19. 03.2016) zeigt uns Papst Fran­zis­kus ein­zel­ne Ka­pi­tel, die der Er­zie­hung im Glau­ben in der Fa­mi­lie ge­wid­met sind. Zum Bei­spiel: III. Ka­pi­tel mit dem Ti­tel „Auf Je­sus schau­en – die Be­ru­fung der Fa­mi­lie.“ Im VII. Ka­pi­tel „Die Er­zie­hung der Kin­der stär­ken“ ana­ly­siert Papst Fran­zis­kus und be­schreibt die christ­li­che Er­zie­hung mit der Hil­fe des Glau­bens­gu­tes. Hier möch­te ich un­se­ren lie­ben El­tern und Er­zie­hern man­che Ge­dan­ken vom Papst Fran­zis­kus vor­tra­gen. Er schreibt: Das Zu­hau­se muss der Ort sein, wo ge­lehrt wird, die Grün­de und die Schön­heit des Glau­bens zu er­ken­nen, zu be­ten und dem Nächs­ten zu die­nen... Die Wei­ter­ga­be des Glau­bens setzt vo­r­aus, dass die El­tern die wirk­li­che Er­fah­rung ma­chen, auf Gott zu ver­trau­en, Ihn zu su­chen, Ihn zu brau­chen... Die Er­zie­hung im Glau­ben muss es ver­ste­hen, sich je­dem Kind an­zu­pas­sen... auf­merk­sam auf de­ren Ver­än­de­run­gen ach­ten und die spi­ri­tu­el­le Er­fah­rung nicht auf­ge­nö­tigt wer­den darf... Es ist grund­le­gend, dass die Kin­der ganz kon­kret se­hen, dass das Ge­bet für ih­re El­tern wirk­lich wich­tig ist... Papst Fran­zis­kus dankt auch den Müt­tern, die wie die Hl. Mo­ni­ka für ih­re Kin­der be­ten, die sich von Chris­tus ent­fernt ha­ben.

Am An­fang des neu­en Schul­jah­res be­ten wir öf­ters für die Fa­mi­li­en, die klei­ne Kin­der er­zie­hen, für un­se­ren Kin­der­gar­ten, für den Re­li­gi­ons­un­ter­richt, für Leh­rer und Leh­rer­in­nen.

Un­se­re Mu­sik­ka­pel­le fei­ert vom 30. Sep­tem­ber bis 1. Ok­to­ber ihr 140jäh­ri­ges Be­stands­ju­bi­lä­um

Al­len Mu­si­ker­in­nen und Mu­si­ker un­ter Ob­mann Al­fred Edin­ger gra­tu­lie­re ich vom Her­zen, dan­ke für die mu­si­ka­li­sche Be­rei­che­rung der kirch­li­chen Fes­ten, wün­sche gu­te Ent­wick­lung und ein schö­nes Ju­bel­fest in der Mehr­zweck­hal­le Neu­kir­chen.

Li­tur­gi­sche Ver­än­de­run­gen in Neu­kir­chen am Wal­de

Nach einem Ge­spräch mit dem Herrn De­chant und zahl­rei­chen Ge­sprä­chen mit ver­schie­de­nen Pfarr­an­ge­hö­ri­gen so­wie kirch­li­chen Grup­pen, wie Li­tur­gie­aus­schuss, PGR, Mes­nern, Lek­to­ren ha­be ich den Ent­schluss ge­fasst, dass in un­se­rer Pfarr­kir­che zwei Sonn­tags­mes­sen blei­ben: am Sams­tag um 19:30 und am Sonn­tag um 9:00 Aus­ge­nom­men ist ein Wo­chen­en­de im Mo­nat, an dem ich in St. Aegi­di ar­bei­te. An den ers­ten Wo­chen­en­den im Mo­nat ha­ben wir am Sams­tag Wort­got­tes­fei­er um 19:30 und Sonn­tags­mes­se um 9:00. Der Pfarr­ge­mein­de­rat muss der Re­ge­lung noch zu­stim­men. Am Herz-Je­su-Frei­tag: Beicht­ge­le­gen­heit um 18:30, eu­cha­ris­ti­sche An­be­tung um 19:00 und Herz-Je­su Mes­se um 19:30.

Je­den Frei­tag be­ten wir in der Kir­che Ro­sen­kranz zur Barm­her­zig­keit Got­tes um 15:00 (Ster­be­stun­de Je­su).

Wenn wir zu zweit die Hl. Kom­mu­ni­on aus­tei­len wer­den, kommt ein Kom­mu­ni­on­spen­der zur Mit­tel­gang­kreu­zung und der zwei­te bleibt vor­ne.

Ich wün­sche Euch al­len ein schö­nes Ern­te­dank­fest so­wie al­len Ju­bel­paa­ren Got­tes rei­chen Se­gen.

Pfarrer Mag. Jan Plata

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